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Die Spielanalyse zum Auswärtssieg Trainer Dominik Marchel stolz auf seine Mannschaft: „90 Minuten gefightet und verdient gewonnen“

vor 5 Minuten
2 Min. Lesezeit

Der SV Schwarz-Weiß Lieboch hat mit dem 2:1-Auswärtssieg beim Tabellenführer Söding-Mooskirchen II ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.


Besonders bemerkenswert:

Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Thomas Friedl bereits nach rund 15 Minuten musste die Mannschaft von Trainer Dominik Marchel fast die gesamte Partie in Unterzahl bestreiten.


Nach dem Schlusspfiff stellte Marchel deshalb nicht einzelne Szenen, sondern die geschlossene Mannschaftsleistung in den Mittelpunkt seiner Analyse.


„Entscheidend war heute, dass wir als Mannschaft 90 Minuten gefightet haben.“


Trotz des frühen Rückschlags ließ sich Lieboch nicht aus dem Konzept bringen. Mit großer Disziplin und Laufbereitschaft verteidigte die Mannschaft kompakt und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Einer davon führte in der 33. Minute zur Führung. Nach einem Standard blieb Manuel Schilcher vor dem Tor eiskalt und erzielte das 0:1.


Mit diesem Vorsprung ging Lieboch in die Halbzeitpause und hatte sich diesen durch viel Einsatz und Leidenschaft redlich verdient.


Nach dem Seitenwechsel erhöhte Söding-Mooskirchen den Druck und kam in der 65. Minute zum Ausgleich. Für Marchel war der Treffer allerdings auch etwas unglücklich zustande gekommen.


„Da waren mehrere Ballstafetten dabei, immer wieder abgefälscht, immer wieder zum Gegner zurückgekommen, und dann ist das 1:1 gestanden.“


Doch die Antwort der Liebocher ließ nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später stellte Clemens Böck den alten Vorsprung wieder her. Vorausgegangen war ein sehenswerter Angriff, eingeleitet von Torhüter Matthias Wacker.


„Unglaublich war einfach unser 2:1. Da war ein unglaublicher Ball von unserem Tormann Matthias Wacker auf die Seite, dann der zweite Ball genau in den Sechzehner, und Clemens Böck hat den wirklich unglaublich verwertet.“


Wille und Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg

Für Trainer Marchel war nach dem Spiel klar, warum seine Mannschaft die drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Nicht taktische Details oder Einzelaktionen gaben den Ausschlag, sondern der unbedingte Wille, die Partie zu gewinnen.


„Das, was besonders gut funktioniert hat, war einfach der Wille. Der Wille, dass wir die Partie gewinnen, auch in Unterzahl. Das war eine unglaubliche Mannschaftsleistung.“


Besonders hervor hob der Coach die Leistung von Schlussmann Matthias Wacker, der seiner Mannschaft über die gesamte Spieldauer Sicherheit und Stabilität verlieh.


„Unser Tormann, Matthias Wacker, war unglaublich. Der hat die Partie über 90 Minuten geführt.“


Trotz der Niederlage fand Marchel auch anerkennende Worte für den Tabellenführer, den er als spielstarke Mannschaft bezeichnete. Am Ende habe jedoch die größere Entschlossenheit den Unterschied ausgemacht.


„Lieboch wollte das mehr als Söding.“


Ein Satz, der diesen besonderen Auswärtssieg wohl am besten beschreibt. Mit großem Kampfgeist, mannschaftlicher Geschlossenheit und unbändigem Willen holte sich der SV Schwarz-Weiß Lieboch drei verdiente Punkte beim Tabellenführer und tankte damit zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

 
 
 

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